Anti-Gift-Köder-Training

auf Anfrage - 8 Std. - 180 €

viele Handouts und Theorie

 

Dass Hunde etwas finden und auffressen, ist völlig normal. Da es sich um einen uralten Überlebens-instinkt handelt (Wer nicht frisst, der stirbt!) und das Verhalten des Hundes hochgradig selbst-belohnend ist, ist es quasi unmöglich, dieses Verhalten durch Strafen auf Dauer zu unterdrücken. Durch Strafen lernt der Hund lediglich, seinem Halter geschickt auszuweichen und seine Beute in Sicherheit zu bringen. Außerdem wirkt die Strafe nur so lange, wie der Halter sieht, dass sein Hund etwas 

fressen möchte. Liegt das Fressbare außer Sicht des Halters oder ist der Hund schnell genug, bevor der Halter reagieren kann, hilft die Strafe nicht. Der Hund lernt: „So lange Herrchen oder Frauchen zuschauen, nehme ich nichts vom Boden. Wenn sie es nicht sehen oder ich schnell genug bin, kann ich 

vom Boden fressen.“ Das sind keine guten Voraussetzungen, um deinem Hund beizubringen, nicht mehr vom Boden aufzunehmen. 

 

Es ist aber möglich, dass du dich in die unerwünschte Nahrungsaufnahme deines Hundes auf eine nette Weise einklinkst und ihn so daran hinderst, einfach alles hinunterzuschlingen, was er findet. Auf diese Weise empfindet dein Hund deine Anwesenheit nicht mehr als unangenehm und sieht sich nicht gezwungen, das Fressbare vor dir schnell in Sicherheit zu bringen. Du erreichst durch 

ein nettes Training, dass dein Hund nicht nur deine Anwesenheit in so einer Situation als angenehm empfindet, sondern dass er sogar in der Lage ist, das „Futter“ liegen zu lassen und eine andere, für dich akzeptablere und vor 

allem ungefährliche Verhaltensvariante zu wählen. Das kann zum Beispiel sein, dass er vor dem Futter am Boden zögert und sich von dir abrufen lässt. 

Oder es kann sein, dass er sich vor dem Futter hinsetzt und dir so zeigt, dass er etwas gefunden hat. Wenn er es schon aufgehoben hat, ist ein nett aufgebautes „Aus“ natürlich sinnvoll. So kommst du raus aus der Konfrontation mit deinem Hund und hinein in eine Kooperation.